… aus neuen Schläuchen

Eine neue Woche, ein neuer Termin mit unserem Sachverständigen. In dem Tempo kann es gern weitergehen. :) Am vergangenen Dienstag wollte nämlich die Fußbodenheizung begutachtet werden, die Bonava seit der letzten Besichtigung verlegt hat. Für diesen Termin gab es ein Zeitfenster von genau einem einzigen Tag, denn 24 Stunden später sollte laut Polier bereits der schwimmende Estrich folgen. Während dieser nun hoffentlich schon gemütlich vor sich hin trocknet, dürfte von der in ihm ersäuften Heizung schon nichts mehr zu sehen sein.

Laut Sachverständigem gab es an der Verlegung der Heizung rein gar nichts zu bemängeln. Sehr gut. Ich selbst konnte das während der Begehung natürlich überhaupt nicht einschätzen, freute mich aber über die vielen neuen Schläuche, die spiralförmig über den Fußboden gelegt waren und deren Enden ordnungsgemäß in den Heizkreisverteilern verschwanden. Im Gegensatz zur letzten Besichtigung war es diesmal gar nicht so einfach, von Raum zu Raum zu gehen, schließlich wollte ich die neu verlegte Heizung nicht gleich wieder zertrampeln.

Apropos kaputt: Was ich schon immer wissen wollte, war, wie es eigentlich um die Haltbarkeit einer solchen Fußbodenheizung bestellt ist. Der Polier grinste und meinte salopp: »Tjaja, das wär schon blöd, wenn die kaputt ginge, wa? Da könn’ Se dann den ganzen Fußboden aufreißen. Aber keine Sorge, das ist so berechnet, dass es ’ne Weile hält.« Hm, einerseits ja beruhigend. Andererseits frage ich mich jetzt, über welche Zeitspanne sich eine solche Weile wohl erstrecken mag.

Alles in allem freuen wir uns aber schon sehr auf die Fußbodenheizung. In unserer jetzigen Wohnung gibt es nur alte, staubige Heizkörper, die zudem an wirklich kalten Tagen aufgrund einer zu knapp bemessenen Heizungsanlage entweder nicht warm genug werden oder gleich ganz den Dienst quittieren. Außerdem haben wir eine mauzende und Wärme liebende Mitbewohnerin, die sich über etwas mehr warme Auflagefläche ganz sicher freuen wird:

img_2464

Ansonsten fielen mir während der Begehung noch ein paar weitere kleine Fortschritte auf: Endlich wurde die Fassade der Hausrückseite verputzt, sodass nun wohl definitiv der fehlende Anstrich kommen kann. Außerdem hatte der kleine Heizungsraum im zweiten Obergeschoss nun eine fast fertige Wand und in den Bädern war auch die Verkleidung der Sanitärinstallationen zu erkennen.

Zum Abschluss – der regelmäßige Leser wird es ahnen – hier noch ein paar Bilder vom Besichtigungstermin.

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6 Gedanken zu “… aus neuen Schläuchen

    • Hallo Sebastian. Das klingt gut. :) Wenn man die Schläuche so sieht, kommt man schon ins Grübeln. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich bisher nur robuste Heizkörper kannte.

      Viele Grüße
      Thomas

  1. Dia dhuit, Thomas.
    Den Fortschritten am Bauplatz geschuldet – neues Fotomaterial im Header…

    Anständige Kunststoffrohre sind langlebig; ich habe zwar keine römische Bodenheizung, aber die im Boden verlegten Leitungen sind dito aus solchem Material – seit 25 Jahren dicht. Ein „Schwachpunkt“ sind die direkten Anschlüße: Bei „Von-0-auf-100“-Aktionen dehnt sich das Material mit einem Schlag (literaly!) aus, was irgendwann den Anschlüßen auf den Keks geht (Nachbar-Erfahrungen). Persönlich kam mir der Gedanke schon früh, weswegen ich meine Thermostate langsam anfahre.
    Bei Euch dürfte ja die Zimmertemperatur zentral geregelt sein & Anschlüße (an Heizkörper) fallen eh flach. Demnach, keine Sorgengründe!

    Die alte Heizung bei Euch könnte jetzt auch als „innovativ umweltfreundlich, mit niedrigem CO2-Wert“ angepriesen werden; eine Heizung, die nicht heizt, hat auch keinerlei Auswirkung auf ihre Umwelt. Außer, daß sich jetzt die Mieter die Lungenentzündung ins Haus laden.
    Mademoiselle Lili wird sich gewiß platt wie eine Flunder auf den wärmenden Fußboden ausbreiten. 🐈

    bonté

    • Hallo Rom,

      dir fällt wirklich alles auf. :) Stimmt, das Header-Motiv wollte unbedingt mal durch ein aktuelleres ersetzt werden.
      Richtig, bei uns wird die Heizung zentral über die Therme geregelt und dann verteilt. In den Zimmern gibt es dann zwar auch noch mal Regler, aber an denen dreht man vermutlich ja nicht dauernd herum. Aber dazu wollte ich mich noch mal schlau machen.
      Unsere jetzige Wohnung muss wohl keinem mehr angepriesen werden. Da zieht direkt der Nachbar und Besitzer ein, der derzeit noch über uns wohnt.
      Lili wird sich garantiert platt auf den Boden pressen, dessen bin ich mir auch sicher. Versucht sie ja jetzt schon mitunter auf dem Heizkörper, nur ist dieser leider etwas zu schmal für einen ausgebreiteten Katzenhintern. 😄

      Viele Grüße
      Thomas

      • …dürfte interessant werden, was der „Nachmieter“ dann noch so alles renoviert bekommen haben möchte. :-)

        bonté

      • Also soweit ich weiß, möchte er ein Loch in die Decke kloppen, um sich hinterher über eine Maisonette freuen zu können. Renovierungsarbeiten unsererseits fallen entsprechend wohl weg, aber über einzelne Details muss ich da noch mal mit ihm sprechen. ;)

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