Im Osten nichts Neues

Seit ich Anfang letzter Woche zum ersten Mal mit dem Projektleiter telefoniert habe, müssen wir uns Mühe geben, die anfängliche Euphorie ein kleines bisschen zu bremsen. Dank erster fleißiger Mitleser und Kommentatoren wissen wir ja, dass bereits ein Teil des Bauprojektes »Kasperstraße II« in Vorbereitung bzw. sogar im Bau ist. Leider, leider gilt das nicht für unser Haus: Es ist nun gerade mal ca. 2 Wochen her, dass die Baugenehmigung beantragt wurde. Bis zur Genehmigung können wohl gut und gerne zwei Monate vergehen und so werden laut Projektleiter, wenn wir wirklich viel Glück haben, gerade noch die Bodenarbeiten in diesem Jahr beginnen können, sodass wir nun natürlich auch auf einen sehr milden Winter hoffen.

Sollte uns der Winter früher ereilen und/oder die Erteilung der Genehmigung sich verzögern, so wird es wohl erst im Frühjahr kommenden Jahres losgehen. Finanzierungstechnisch wäre das natürlich ärgerlich, da wir dann im schlimmsten Fall noch Bereitstellungszinsen zahlen müssten. Die dürften zwar nicht allzu hoch ausfallen, da Abschlagszahlungen ja bereits mit dem Baubeginn und in der Folgezeit fällig werden, sodass wir den Kredit eh in Anspruch nehmen müssen, aber die »umsonst« gezahlten Zinsen wären dennoch ein Ärgernis.

Kann man allerdings nichts machen, drum nutzen wir die Zeit eben, und machen uns Gedanken über unsere Sonderwünsche. Ideen und Vorstellungen haben wir zwar schon, aber genau festgelegt haben wir uns eben noch nicht.

Tja, so wird es bis zum Beginn wohl auch hier etwas ruhiger, denn es dürfte ja bis dahin nicht dauernd was zu berichten geben. Über weiteren regen Austausch mit weiteren Interessenten und zukünftigen Nachbarn freuen wir uns natürlich trotzdem. :)

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4 Gedanken zu “Im Osten nichts Neues

  1. Latha math, Thomas.
    Bauen – so angefangen & wettertechnisch frostfrei – geht eigentlich fix von der Hand. Wenn kellerlos dann ist die Grundplatte schnell zu sehen. Ihr bekommt also zügig etwas für Eure Abschlagszahlungen. Das Wohlgefühl steigt übrigens mit den gemauerten Etagen. :-)
    Die Saugnäpfe aus der Kreditindustrie laßen sich ja für jeden „Handschlag“ eine eigene Gebühr einfallen; wohl um die Boni & Prestigebauten zu finanzieren.
    Um Groucho Marx etwas abzuändern:
    „Ich habe ihren Kredit nicht ausbezahlt – dafür meine Rechnung!“

    Bei wesentlichen Sonderwünschen empfehle ich übrigens Schriftliches, weil Vorlegbares.

    Für die Einbauküche ist im Schnitt ein halbes Jahr Lieferfrist anzunehmen.

    Das mit der Ruhe wird sich mit der Zeit legen… ;-)

    bonté

    • Hallo RoM,

      das hab ich auch schon gehört, dass es dann eigentlich recht fix geht, wenn erst mal der Startschuss gefallen ist und die Bodenplatte soweit fertig ist. Dazu wird’s dann vermutlich in diesem Jahr nicht mehr kommen, aber wir hoffen ja immer noch, dass nächstes Jahr Fertigstellung ist.

      Ein halbes Jahr für eine Küche?! Puh, okay … Ich schätze, da müssen wir wohl dann doch früher tätig werden, als gedacht. :D Aber mal gucken. Eigentlich wollten wir eine IKEA-Küche haben, weil die so wahnsinnig praktisch sind – und qualitativ auch prima (hab hier schon eine, wenn auch eine sehr einfache, und die war auch schon drin, kann mich aber nicht beklagen). Da werden wir wohl mal anfragen, ob 6 Monate bei denen auch normal sind.

      Da die Banken ja jetzt keine Bearbeitungsgebühren mehr für Kredite verlangen dürfen, haben sie sich was Feines ausgedacht, und das nennt sich dann eben Bereitstellungszins. Man staunt schon sehr, wie kreativ der Mensch doch wird, wenn es drum geht, irgendwelche Abgaben erheben zu können. Aber auch hier reg ich mich mal gar nicht auf. Ändern können wir’s ja eh nicht.

      Viele Grüße
      Thomas

      • …beim Schweden-Riesen in blau-gelb könnte es etwas fixer gehen, weil der wohl auch seine Küchen selber schnitzt, denke ich. Die 6 Monate sind die Möbelhaus-Regel bei Fremdfirmen. Für mein beidseitig begehbares, zimmerhohes Regalsystem mußte ich anno ’91 auch so lange warten.

        bonté

      • Na, auf Bearbeitungszeiten wie anno ’91 hoffen wir jetzt einfach mal nicht. Aber einige Wochen muss man wohl auch beim blau-gelben Riesen einplanen, zumindest wenn man nicht selbst mit dem Großraumtransporter vorfahren will. Wir haben den Spaß ja vor ein paar Monaten erst mit unserem Schlafzimmer erlebt – das Zentrallager der Schweden scheint ein unergründliches Labyrinth voller schwarzer Löcher zu sein … ;)

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